Zeitleiste 2017–1950

Zeitleiste 2017–1950

2017  Mit 468.400 Auslieferungen ist 2017 ein herausragendes Jahr in der Geschichte von SEAT. Das Unternehmen ist seit fünf Jahren kontinuierlich gewachsen und erzielt das beste Umsatzergebnis seit 2001. Das Jahr ist geprägt von der größten Produktoffensive in der Geschichte der Marke: mit der Einführung des neuen Arona, der neuen Generation des Ibiza und dem Facelift des Leon.

Im Mai wird die Waze-App von Android AutoTM in die mit Full Link ausgestattete Modellpalette integriert, im September präsentiert SEAT auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt Amazon Alexa in seinen Fahrzeugen. Dieses Engagement für die Digitalisierung von Fahrzeugen wird durch Partnerschaften mit Telefónica und Orange unterstützt.

Im April weiht das Unternehmen das Healthcare and Rehabilitation Centre (CARS) ein – eine zukunftsweisende Einrichtung für die medizinische Versorgung der SEAT Mitarbeiter. Eine weitere offizielle Einweihung findet im November mit der Eröffnung des Metropolis:Lab Barcelona statt, wo SEAT sein Engagement für zukünftige Mobilitätslösungen fortsetzt. In diesem Sinne wird XPLORA ins Leben gerufen, ein Projekt, das darauf abzielt, neue Technologien und Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem vernetzten Auto und der intelligenten Mobilität in Israel zu erforschen.

Mit der Einweihung des neuen Mehrmarkenwerks SOVAC Production S.P.A. in Algerien im Juli baut SEAT erstmals Fahrzeuge außerhalb Europas – ein weiterer internationaler Meilenstein für die Marke.

Im Rahmen seines Engagements für die Stadt Barcelona kündigt das Unternehmen im September das Projekt Casa SEAT an, das zum Treffpunkt der Stadt für neue Trends und Talente werden soll.

2016  SEAT liefert 2016 insgesamt 410.000 Fahrzeuge aus, der beste Wert seit 2007. Der Ateca ist dabei einer der wichtigsten Faktoren: Der erste SUV in der Geschichte von SEAT beschleunigt den Absatzanstieg der Marke mit insgesamt 24.200 verkauften Einheiten seit seiner Markteinführung im Juli 2016.

SEAT enthüllt 2016 außerdem seine Vision der Mobiliät der Zukunft, wobei die Vernetzung des Autos im Mittelpunkt steht. Das Unternehmen beginnt seine digitale Transformation, für die es das EASY Mobility Team gründet – ein interdisziplinäres Team, das die Digitalisierung der Marke vorantreiben soll. Im Mai 2016 startet mit dem ersten SEAT Livestore ein virtueller Raum, in dem Kunden den Ateca nach ihren eigenen Wünschen personalisieren können. Hinzu kommen der SEAT Store in London sowie Kampagnen in Frankreich in Kooperation mit Amazon.fr, die den Online-Kauf von Fahrzeugen mit einer Lieferzeit von 72 Stunden ermöglichen.

Im Juni 2016 unterzeichnen zudem Unternehmensleitung und Gewerkschaften einen Tarifvertrag und schaffen damit einen stabilen Rahmen für die Arbeitsbeziehungen, was gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit steigert. Zum zweiten Mal in Folge erhält SEAT die Auszeichnung als Top-Arbeitgeber.

Außerdem engagiert sich SEAT für die Stadt Barcelona und ihr Start-up-Ökosystem, um die Forschung und Entwicklung zur Mobilität voranzutreiben. Im Jahr 2016 startet das Unternehmen gemeinsam mit dem Volkswagen Konzern, der UPC und der Stadt Barcelona das CARNET-Innovationszentrum. Auch das Metropolis:Lab wurde eingeweiht: Das sechste IT-Labor von Volkswagen soll von SEAT betrieben werden und seinen Hauptsitz in Barcelona haben.

2015  2015 ist für SEAT ein wichtiges Jahr auf dem Weg zu nachhaltiger Profitabilität. Das Unternehmen kehrt in die Gewinnzone zurück und schließt das Jahr mit einem Ergebnis von sechs Millionen Euro nach Steuern und einem Umsatz von 8,332 Milliarden Euro ab, dem höchsten Wert seiner Geschichte. Darüber hinaus werden bis zum Jahresende 350 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das Werk in Martorell verzeichnet das höchste Produktionsvolumen seit 2001 und überschreitet damit erstmals seit 2007 die Marke von 400.000 verkauften Fahrzeugen.

Pünktlich zum 40-jährigen Bestehen des SEAT Technical Centers kündigt das Unternehmen im September Investitionen in Höhe von mehr als drei Milliarden Euro an – die größte Summe in der Geschichte von SEAT. Damit zielt das Unternehmen auf die Einführung von vier neuen Modellen in den Jahren 2016 und 2017 ab.

Im September wird Luca de Meo zum neuen Präsidenten von SEAT ernannt. Er löst Jürgen Stackmann ab.

Ebenfalls im September 2015 präsentiert der spanische Autobauer auf der IAA den sportlichen Crossover Leon Cross Sport, die neue CONNECT-Serie und den neuen Ibiza CUPRA. In seinem Bestreben, den Fortschritt im Bereich der Konnektivität zu fördern, stellt das Unternehmen die SEAT ConnectApp vor und unterzeichnet eine Vereinbarung mit Samsung zur Entwicklung technologischer Lösungen, die eine vollständige Konnektivität in der gesamten Modellpalette der Marke ermöglichen.

2014  SEAT kündigt im März an, das Angebot um seinen ersten SUV zu erweitern, um in einem wachsenden, nachfrageorientierten Segment zu konkurrieren. Während die Entwicklung des neuen Modells weiter voranschreitet, wächst die Leon Familie mit neuen Versionen; so wird auf dem Pariser Automobilsalon der familienorientierte SEAT Leon X-PERIENCE mit seinem markanten Offroad-Styling vorgestellt. Die starke Marktattraktivität des kompakten Modells macht ihn erstmals zum Bestseller der Marke und führt zur Schaffung einer dritten Produktionsschicht im Werk in Martorell und zur Einstellung von 800 zusätzlichen Mitarbeitern im Laufe des Jahres. Im April feiert das Unternehmen das 30-jährige Bestehen des legendären Ibiza und wenige Monate später rollt das fünfmillionste Modell vom Band. Um das Vertriebsnetz weiter zu stärken, wird im Juni die Veranstaltung Inside SEAT organisiert, um 2.400 Vertretern von Vertragshändlern in über 50 Ländern die Strategie der Marke und zukünftige Projekte näherzubringen. Auch der spanische König Felipe VI. besucht im Dezember das SEAT Werk in Martorell, wo er aus erster Hand Kenntnisse und Einblicke in die technologischen Möglichkeiten des Unternehmens erhält. Zum Jahresende verzeichnet das Unternehmen in Martorell eine Absatzsteigerung von 10 % und eine Produktionssteigerung von 13,5 % und erreicht mit einem Umsatz von 7,497 Millionen Euro einen neuen Rekord.

2013  Der SEAT Leon SC wird in Genf vorgestellt, der SEAT Leon ST hingegen feiert in Frankfurt Weltpremiere. Jürgen Stackmann wird im Mai zum Vorstandsvorsitzenden von SEAT berufen und im November wird der 60. Jahrestag des ersten produzierten Fahrzeugs (SEAT 1400) gefeiert. Das Jahr endet mit dem bis dahin höchsten Gesamtumsatz in der Geschichte des Unternehmens von 6,472 Millionen Euro.

2012  Das Jahr beginnt mit der Unterzeichnung des neuen Tarifvertrags, der SEAT zu einem flexibleren und wettbewerbsfähigeren Unternehmen macht; die ersten SEAT Fahrzeuge werden auch nach China geliefert. Der Genfer Automobilsalon gibt mit der Präsentation eines Concept Cars einen Vorgeschmack auf den neuen Toledo, außerdem werden der Ibiza Cupra und der Mii 5-Türer gezeigt. Im April präsentiert SEAT die Jahresergebnisse 2011, die sich durch eine Steigerung der Exporte verbessern; gleichzeitig eröffnen die ersten acht Händler in China, zeitgleich mit der Beijing Motor Show. Einen Monat später werden drei Autos an das Rathaus von Barcelona übergeben. Die ersten Bilder des überarbeiteten Toledo werden Ende Juni veröffentlicht. Im August nimmt SEAT an der Moscow Motor Show teil und unterstreicht damit sein Engagement bei der Erschließung neuer Märkte. Der Pariser Automobilsalon bildet den Rahmen für die größte Produktoffensive in der Geschichte von SEAT mit der Präsentation der lang ersehnten Leon Generation und der neuen Corporate Identity. Die ersten Fahrzeuge des neuen Modells werden im Oktober in Martorell gebaut. Das Jahr endet mit einer Solidaritätsbekundung der Belegschaft, bei der mehr als zwei Tonnen Lebensmittel an das Rote Kreuz gespendet werden.

2011  In Genf wird der IBX, der Prototyp eines hybridangetriebenen SUV für die City, zusammen mit dem neuen allradangetrieben Alhambra 4 vorgestellt. Im April nimmt SEAT zum ersten Mal an der Shanghai Motor Show teil, wo der Autobauer seinen Markteintritt in China ankündigt. Die Produktion des Audi Q3 beginnt im Juni und schafft 700 neue Arbeitsplätze. Einen Monat später eröffnet Prinz Felipe von Spanien offiziell das Q3-Produktionszentrum im Werk in Martorell. Die Frankfurter Automobilausstellung im September bildet die Kulisse für den ersten Auftritt des IBL (ein neues Sportlimousinenkonzept) und der überarbeiteten Version des Exeo. Der im Oktober vorgestellte neue SEAT Mii soll dem Unternehmen den Wiedereintritt in das Kleinstwagen-Segment ermöglichen. Das Engagement für Elektromobilität zeigt sich in der Präsentation des ersten rein spanischen Elektroautos Altea XL Electric Ecomotive im November. SEAT schließt das Jahr mit der Grundsteinlegung für einen neuen Tarifvertrag ab und ist zum zweiten Mal in Folge Marktführer in Spanien.

2010  SEAT leitet das Projekt Cenit VERDE zur Entwicklung von Technologien und Komponenten, mit denen Hybrid- und Elektroautos in Spanien umgesetzt werden können. Auf dem Genfer Automobilsalon stellt die Marke das elektrische Konzeptfahrzeug IBE Concept sowie die endgültige Version des Ibiza ST vor. Der neue Ibiza ECOMOTIVE (89 g/km) bestätigt auf dem Madrider Automobilsalon die Führungsposition von SEAT bei umweltfreundlichen Fahrzeugen, wobei die anderen ECOMOTIVE Fahrzeuge in ihren jeweiligen Segmenten die emissionsärmsten sind. Auf der alle zwei Jahre stattfindenden Pariser Automobilausstellung wird eine überarbeitete Version der IBE gezeigt, die mit dem von RTL verliehenen Preis Auto Plus für den besten Prototyp ausgezeichnet wurde. Die neue Alhambra ist der Star der Marke und kommt im September auf die Straßen. Mit der Inbetriebnahme der ersten Stufe der SEAT al Sol-Initiative, der größten Photovoltaik-Dachanlage Spaniens und einer der größten in Europa, setzt sich das Unternehmen erneut für den Umweltschutz ein. SEAT schließt das Jahr 2010 mit der Wiedererlangung der Marktführerschaft im Heimatmarkt Spanien nach 31 Jahren ab.

2009  Im Januar wird das Leon Twin Drive Projekt, der erste Prototyp eines Hybridautos, vorgestellt. Der Genfer Automobilsalon im März präsentiert den Exeo ST und den Prototyp des Leon Ecomotive Concept. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des SEAT Ibiza zeigt die Marke auf der Barcelona Motor Show die „25th Anniversary“-Version dieses Modells. Der Ibiza Bocanegra, der neue Leon Cupra und der Ibiza FR sowie die endgültige Version des Exeo ST werden ebenfalls auf der gleichen Veranstaltung gezeigt. Im Juni wird in einer feierlichen Zeremonie der Grundstein für die Karosseriefertigung gelegt, in der der Audi Q3 gebaut werden soll. Im September bietet die IAA die Kulisse für das IBZ Concept Car und einen Vorgeschmack auf die Kombi-Version des Ibiza, die Ecomotive-Versionen des Altea, Altea XL und des Leon. Erneut holt SEAT den WTCC-Weltmeistertitel in den Kategorien Hersteller und Fahrer, Letztere mit Gabriele Tarquini. Die Marke sponsert die UEFA Europa League.

2008  Mit der offiziellen Eröffnung einer neuen Güterzugverbindung, die den Transport von 80.000 Autos pro Jahr von Martorell zum Hafen von Barcelona ermöglicht, wird das Engagement für eine nachhaltige Mobilität Realität. Der Bocanegra Prototyp, der einen Vorgeschmack auf den neuen Ibiza gibt, wird auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert. Die vierte Generation des gleichen Modells wird im April im CPD (Prototype Development Centre) von Martorell und einen Monat später auf dem Madrider Autosalon der Öffentlichkeit vorgestellt. Außerdem wird die Ecomotive-Version des Alhambra mit seinem extrem niedrigen CO2-Ausstoß von nur 152 g/km vorgestellt. Ende Juli wird auf der London Motor Show der neue Ibiza SC (Sportcoupé) gezeigt. Im Oktober präsentiert SEAT auf dem Pariser Autosalon die Exeo Limousine und zwei neue Versionen des neuen Ibiza: den sportlicheren und radikaleren Cupra und den umweltfreundlicheren Ibiza Ecomotive. In der vierten Saison der WTCC erreicht SEAT einen historischen Triumph und gewinnt sowohl die Hersteller- als auch die Fahrerwertung mit dem französischen Fahrer Yvan Muller. Die TDI-Technologie von SEAT demonstriert ihre Überlegenheit und gewinnt als erster Dieselmotor eine Weltmeisterschaft. 

2007  Am 12. Januar eröffnet das Unternehmen offiziell SEAT Service, ein Gebäude, das die After-Sales-Aktivitäten der Marke unter einem Dach vereint. Im März wird auf dem Genfer Automobilsalon der Prototyp Altea Freetrack vorgestellt. Er gibt bereits einen Vorgeschmack auf die Serienversion des ersten Allroaders in der Geschichte von SEAT, der auf dem Automobilsalon in Barcelona ausgestellt wird. Am 16. Juli wird das Prototype Development Centre (CPD) offiziell eröffnet, das die Entwicklung von Prototypen in ihren virtuellen und physischen Phasen zusammenführt. Auf der IAA in Frankfurt sorgt die Marke mit dem Concept Car SEAT Tribu, einem neuartigen sportlichen SUV, für Aufsehen. Auch der Ibiza Ecomotive, einer der umweltfreundlichsten Fahrzeuge mit nur 99 g/km CO2-Ausstoß, erreicht eine überraschende Medienwirksamkeit. Am 30. Dezember findet die offizielle Eröffnung des SEAT Design Centers (DEZA) statt, dem einzigen seiner Art in Spanien. Weitere wichtige Höhepunkte sind die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des SEAT 600, der sechsmillionste Wagen, der im Werk Martorell vom Band läuft, und die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehens des SEAT Schulungszentrums am 5. Dezember. Im Motorsport belegt SEAT zum zweiten Mal in Folge den zweiten Platz in der Kategorie der WTCC-Hersteller und zum ersten Mal auch den zweiten Platz in der Kategorie der Fahrer mit dem französischen Fahrer Yvan Muller.

2006  Im Februar wird der neue Ibiza vorgestellt, der sowohl innen als auch außen in neuem Glanz erstrahlt und seine dynamische Sportlichkeit unterstreicht. Mitte des Monats verkauft SEAT sein Design Center in Sitges für kulturelle Zwecke an die Stadtverwaltung, um die Design-Aktivitäten in Martorell zu zentralisieren. Im März wird der Ibiza Vaillant präsentiert – ein Showcar, das an die Comic-Welt von Michel Vaillant erinnert. Ende Mai wird auf der Madrid Motor Show der neue Leon FR vorgestellt, der im Juni mit zwei Motoren – einem 200 PS starken 2-Liter-TFSI-Benziner und einem 170 PS starken 2-Liter-Diesel – auf den Markt kommt. Am 16. Juni wird das neue Firmengebäude von SEAT am Standort Martorell feierlich unter dem Vorsitz von Pasqual Maragall, Präsident der katalanischen Regierung (Generalitat), eröffnet. Einen Tag später haben die Mitarbeiter des Gebäudes zusammen mit ihren Familien und Freunden die Möglichkeit, die Einrichtungen bei lockerer Atmosphäre zu besuchen. In der Welt des Motorsports ist SEAT Zweiter in der WTCC in der Kategorie der Hersteller und organisiert die fünfte Ausgabe des SEAT Leon Supercopa, wo auch der neue Leon Supercopa seinen ersten öffentlichen Auftritt hat.

2005  Auf der Barcelona Motor Show im Mai stellt SEAT den neuen Leon vor, die beiden Standardversionen von Leon und Leon WTCC für die Teilnahme an der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Im Juni lanciert das Unternehmen eine exklusive Version des Toledo: Diese zweifarbige Version spiegelt das Image des Prototyps wider, der 2004 auf dem Madrider Autosalon gezeigt wurde. Im Motorsport holt SEAT seine erste WTCC-Trophäe mit einem dritten Platz, nach einem historischen Sieg des Leon WTCC nur zwei Monate nach seinem Debüt in dieser Weltmeisterschaft. Im September präsentiert die Marke auf der IAA ihren Prototyp Altea FR, der mit seinem 170 PS starken 2-Liter-Diesel zum stärksten Turbodiesel in der Geschichte von SEAT wird. Im gleichen Monat beginnt die Vermarktung des neuen Leon auf den wichtigsten europäischen Märkten. Am Ende des Jahres nimmt das Unternehmen eine Umstrukturierung seiner Belegschaft vor, um seine Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft zu sichern.

2004  Im März wird der SEAT Altea bei seiner Präsentation auf dem Genfer Automobilsalon zum Symbol des „neuen SEAT“. Am 27. März feiert das Unternehmen zum ersten Mal einen Tag der offenen Tür im Werk in Martorell, der sich an die Mitarbeiter und Familienmitglieder richtet und mehr als 41.000 Personen anzieht. Am 13. Mai unterzeichnen die Unternehmensleitung und die Mehrheit der Gewerkschaften UGT und CCOO den 17. Tarifvertrag von SEAT, der bedeutende Fortschritte in Bezug auf Flexibilität und Arbeitsbeziehungen beinhaltet. Im September findet die 500. Vorstandssitzung statt, gleichzeitig mit dieser Veranstaltung wird eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der SEAT einen großen Teil des Grundstücks, das es in diesem Teil der Stadt einnimmt, an das Konsortium Barcelona Zona Franca abtritt. Auf dem Pariser Automobilsalon im September, wo der Ibiza mit 3,3 Millionen gebauten Exemplaren sein 20-jähriges Bestehen feiert, stellt SEAT den neuen Toledo vor, ein bahnbrechendes Auto mit dreiteiliger Architektur. Im Dezember feiert das Unternehmen die Grundsteinlegung für ein neues Firmengebäude am Standort Martorell.

2003  Auf der Frankfurter Automobilausstellung präsentiert SEAT den Prototyp Altea, den ersten innerhalb der Audi Markengruppe konzipierten SEAT, der eine neue Generation von SEAT Modellen initiiert und damit einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte des spanischen Unternehmens markiert. Der Genfer Automobilsalon ist die Bühne für die Präsentation des Prototyps des Ibiza Cupra. In Barcelona zeigt SEAT den Cupra GT – ein speziell für den Motorsport entwickeltes Fahrzeug – sowie den 225 PS starken Leon Cupra R – das stärkste und schnellste Serienmodell in der Geschichte von SEAT. Im Motorsport feiert SEAT mit der Teilnahme an der European Touring Car Championship (ETCC) ein offizielles Comeback auf internationalen Rennstrecken, wobei der Toledo GT im ersten Jahr seiner Teilnahme den Sieg in der Spanischen Grand Touring Championship holt.

2002  SEAT wird durch die Neuorganisation des Volkswagen Konzerns zusammen mit Audi selbst und Lamborghini Mitglied des Audi Brands Konzerns. Dr. Andreas Schleef wird neuer SEAT Präsident. Eine Vereinbarung über die Wettbewerbsfähigkeit der Arbeitskräfte wird umgesetzt, die sowohl eine jüngere Durchschnittsaltersgruppe als auch höhere Qualifikationen begünstigt. Der neue Cordoba, ein eher familienorientiertes Auto mit einem neuen Erscheinungsbild, wie es bereits beim Ibiza zu sehen war, wird auf dem Pariser Autosalon im September vorgestellt. SEAT erzielt mit dem SEAT Leon Supercopa einen beachtlichen Sieg bei seinem Comeback auf der Rennstrecke.

2001  Markteinführung des von SEAT Sport entwickelten Prototyps Leon Cupra R. Nach dem Transfer aus Brüssel rollt die erste Einheit des Toledo in Martorell vom Band. Das Konzeptfahrzeug SEAT Tango wird vorgestellt. Auf der Bologna Motor Show im Dezember zeigt SEAT den neuen Ibiza, eine neue Generation des charismatischsten Autos der Marke. Der Euro wird als offizielle interne Währung des Unternehmens eingeführt.

2000  Der Salsa hat sein Debüt – ein Konzeptfahrzeug, das den bahnbrechenden Stil für das neue Erscheinungsbild der Modelle initiiert. Anlässlich des 59-jährigen Bestehens von SEAT hält König Juan Carlos von Spanien eine Audienz bei der Unternehmensleitung und der Prinz von Asturien besucht die Einrichtungen in Martorell. Das Technische Zentrum wird 25 Jahre alt. 

1999  SEAT zeigt seine brandneue Corporate Identity und den neuen Leon zum ersten Mal. Mit diesem Modell kehrt SEAT in das führende Segment der europäischen Märkte zurück.

1998 Mit einem neuen, modernen Erscheinungsbild präsentiert sich der neue Toledo auf dem Pariser Automobilsalon. Die Marke zeigt auch den Cordoba WRC, der erstmals in der Top-Kategorie der Welt-Rallyes auftritt und mit dem Ibiza Kit Car seine Überlegenheit in der 2-Liter-Kategorie behauptet.

1997  Das Ibiza Kit Car wird zum zweiten Mal in Folge zum FIA 2-Liter-Rallye-Weltmeister gekürt. Die kleine Arosa und die Cordoba Vario Limousine werden vorgestellt.

1996  SEAT gewinnt die FIA 2-Liter-Rallye-Weltmeisterschaft mit dem Ibiza Kit Car mit seinem ersten Auftritt in diesem Wettbewerb. Der Alhambra MPV wird enthüllt.

1995  Am 26. September fährt der Prinz von Asturien den zehnmillionsten SEAT (ein Toledo) vom Band.

1993  Am 22. Februar eröffnet König Juan Carlos I. offiziell die Produktionsstätte in Martorell. Die Produktion des neuen Ibiza beginnt und das Modell Cordoba wird vorgestellt.

1992  Während der 25. Olympischen Spiele nimmt die Marke als Partner und Sponsor des Olympischen Freiwilligenprogramms teil.

1991  Vorstellung des Toledo, des ersten im Volkswagen Konzern entwickelten SEAT Modells.

1990  Volkswagen erwirbt weitere Anteile an SEAT in Höhe von 99,99 %. Der Name Sociedad Española de Automóviles de Turismo wird in SEAT, S.A. geändert.

1989  Baubeginn der Produktionsstätte Martorell.

1986  Im Juni erwirbt Volkswagen 51 % der SEAT Aktien und erhöht seinen Anteil bis Ende des Jahres auf 75 %. SEAT beginnt mit dem Export nach Europa: Die Niederlande erhalten die ersten Exporte der neuen Modelle der Marke. SEAT Sport, die Motorsportabteilung von SEAT, wird gegründet.

1984  Am 27. April läuft das erste Ibiza Modell in der Zona Franca in Barcelona vom Band.

1982  Am 4. September werden industrielle und kommerzielle Kooperationsverträge mit Volkswagen unterzeichnet.

1975 Das Technische Zentrum Martorell nimmt seine Tätigkeit auf.

1974  Der zweimillionste SEAT wird gebaut und die Anlagen in Landaben (Pamplona) werden erworben.

1973  Baubeginn für das SEAT Technikum in Martorell.

1968  Die Produktion von SEAT erreicht eine Million Stück.

1965  Erster Export von SEAT Fahrzeugen nach Kolumbien.

1957  Am 27. Juni beginnt die Produktion des SEAT 600 und damit die Ära des Massenverkehrs in Spanien.

1953  Am 5. Juni wird die Produktionsstätte in der Zona Franca in Barcelona offiziell eröffnet.

1950  Am 9. Mai wird die Sociedad Española de Automóviles de Turismo S.A. offiziell gegründet.