Fahrerassistenzsysteme

Sieben Assistenzsysteme, auf die wir nicht mehr verzichten wollen

Martorell/Weiterstadt,  12 Juni 2018

  • Fahrerassistenzsysteme können Reaktionen des Fahrers voraussagen und selbstständig bremsen, beschleunigen oder sogar parken
  • Fahrer werden durch visuelle Warnhinweise beim Spurwechsel unterstützt oder bei Geschwindigkeitsübertretungen gewarnt
  • Fahrerassistenzsysteme erhöhen Sicherheit und Komfort beim Fahren und sind der erste Schritt in Richtung autonomes Fahren

2. Stressfrei im Stau unterwegs

Bremsen, Gas geben, wieder bremsen – nichts ist ermüdender als die Fahrt im Stau. „Der Stauassistent übernimmt bei sehr dichtem Verkehr quasi vollständig – der Fahrer kann sich entspannen“, sagt der Experte für Fahrerassistenzsysteme. Dabei ist der Stauassistent in der Lage, selbstständig Gas zu geben, zu bremsen, falls nötig die Gänge zu wechseln und den richtigen Abstand zum Vordermann einzuhalten.

3. Immer auf Kurs

Unwillkürliches Verlassen der Spur gehört mit dem Spurhalteassistenten der Vergangenheit an. Eine in die Fahrzeugfront integrierte Kamera erkennt Fahrbahnmarkierungen, und der Spurhalteassistent „Lane Assist“ warnt den Fahrer unverzüglich, wenn er die Spur verlässt. Das funktioniert nicht nur bei geringer, sondern auch bei hoher Reisegeschwindigkeit. „Der Spurhalteassistent ist in der Lage, automatisch durch kleine Lenkeingriffe das Fahrzeug in der Spur zu halten, und verhindert so Gefahrensituationen, falls der Fahrer vom Verkehrsgeschehen abgelenkt ist“, erklärt Marc Seguer.

4. Verkehrszeichen immer im Blick

Die Verkehrszeichenerkennung ist ebenfalls an die Frontkamera des Fahrzeugs gekoppelt. Dieses Fahrerassistenzsystem erkennt Verkehrszeichen wie etwa Geschwindigkeitsbegrenzungen, Überholverbote und sogar Baustellenschilder. „Die Verkehrszeichenerkennung ist wie der beste Beifahrer, den man sich wünschen kann. Sie warnt uns rechtzeitig und unaufdringlich vor unfreiwilligen Verkehrsverstößen durch die Einblendung der Informationen in der Cockpit-Anzeige. Für Geschwindigkeitsübertretungen kann auch eine akustische Warnung eingestellt werden“, sagt der Experte.

5. Nie wieder toter Winkel

Dank eines optischen Warnhinweises direkt im Seitenspiegel wechselt der Fahrer nun völlig angst- und gefahrenfrei die Spur. Der Tote-Winkel-Assistent überwacht den rückwärtigen Verkehr mittels zweier Radarsysteme, die somit die Verkehrssicherheit erhöhen.

6. Noch komfortabler unterwegs

Die Automatische Distanzregelung (ACC) ermöglicht das Einstellen einer konstanten Reisegeschwindigkeit in Abhängigkeit der Verkehrsbedingungen. Das Fahrerassistenzsystem bremst und beschleunigt selbstständig, ohne dass der Fahrer etwas tun muss. „Gerade auf langen Strecken ist die Automatische Distanzregelung (ACC) eine echte Erleichterung. Der Fahrer muss nicht ständig den Fuß auf dem Gas oder dem Bremspedal haben – egal, ob der Verkehr zäh oder flüssig fließt“, sagt Eric Seguer.

7. Freihändig in die Parklücke

Mithilfe von Kameras, die einen 360-Grad-Rundumblick um das Auto ermöglichen, nimmt der Parklenkassistent „Park Assist“ das Lenkrad selbst in die Hand. Das Assistenzsystem ist dabei in der Lage, Abstände zu berechnen und Kollisionen somit zuverlässig zu verhindern. Der Fahrer muss noch nicht einmal das Lenkrad in die Hand nehmen.

Die Entwicklung solcher Fahrerassistenzsysteme leistet einen entscheidenden Beitrag zur Vermeidung von Verkehrsunfällen. „Dank der hochentwickelten Technologie, mit der unsere Autos heutzutage ausgestattet sind, wird Autofahren immer sicherer und komfortabler. Fahrerassistenzsysteme sind die besten Beifahrer und Vorboten des autonomen Fahrens“, fasst Marc Seguer zusammen.

 

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Melanie Stöckl
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