Lappland vs. Sahara: Härtetest der Gegensätze

Martorell/Weiterstadt,  17.07.2019

  • Rennfahrer Jordi Gené: Tipps für das Fahren auf Sand und Schnee
  • In verschneitem und sandigem Gelände ist vorausschauendes Fahren essenziell
  • Anpassungskünstler: So meistert das neue SEAT SUV-Flaggschiff jedes Terrain

Runter von der Straße, rein ins Gelände: Während der Testphase muss ein neues Modell anspruchsvolles Terrain bei extremen Temperaturen meistern – so natürlich auch der SEAT Tarraco*. Dabei bezwingt der wendige SUV nicht nur die arktische Wildnis Lapplands bei bis zu -50 Grad, sondern auch die Sanddünen der Sahara bei 50 Grad Wüstenhitze. Welche Auswirkungen haben Terrain und Temperatur auf die Fahrtechnik? Rennfahrer Jordi Gené weiß, worauf es ankommt.

Schnee und Sand: absolute Gegensätze?
So unterschiedlich Schnee und Sand auf den ersten Blick auch anmuten, so haben sie doch einige Eigenschaften gemeinsam: Auf beiden Untergründen hat man zum Beispiel nur eine geringe Bodenhaftung. „Wenn Sie also in einem Gelände mit wenig Grip unterwegs sind, brauchen Sie unbedingt ein verlässliches Allradsystem wie das des SEAT Tarraco“, erklärt Jordi Gené, Fahrzeugexperte und Pilot des CUPRA e-Racer.

Wissen, was kommt: vorausschauend fahren
Eine weitere Voraussetzung für das sichere Fahren auf Sand und Schnee ist das frühzeitige Erkennen von Hindernissen, um angemessen und schnell reagieren zu können: „Das Beste ist, vorausschauend zu fahren, um Gefahrenquellen wie Glatteisplatten im Schnee oder Steine in der Wüste rechtzeitig zu erkennen. Sie sollten den kommenden Streckenabschnitt immer im Blick haben, um zum Beispiel ein Übersteuern rechtzeitig korrigieren zu können oder dem Fahrzeug zu mehr Traktion zu verhelfen“, empfiehlt Jordi Gené.

Keine Scheu vor der Vollbremsung
Auch die Bremsleistung in sandigem Gelände ähnelt der in schneebedecktem Terrain. Hier kommt es ein wenig auf die jeweilige Oberflächenhaftung an, aber Jordi Gené erklärt, dass das Bremssystem des SEAT Tarraco jede Situation richtig interpretieren kann. „Beim Bremsen sollten Sie daher nicht zu zögerlich sein, sondern das Pedal kraftvoll bis zum Anschlag durchtreten“, empfiehlt der Profi. So kann das Fahrzeug die volle Bremsleistung auf alle vier Räder verteilen und kommt schnellstmöglich zum Stehen. „Wenn Sie sich also in einer kritischen Situation befinden, egal ob in der Wüste oder im Schnee, sollten Sie das innovative Bremssystem Ihres Fahrzeugs bewusst auskosten.“

Kontrolle und Komfort bei jeder Steigung
Um die Sicherheit bei steilem Gefälle auf Schnee und auf Sand zu erhöhen, spielt auch die Bergabfahrhilfe (Hill Descent Control) eine zentrale Rolle. Denn selbst bei sehr hügeligem Gelände behält das Assistenzsystem die Kontrolle über die Geschwindigkeit und der Fahrer kann sich ganz auf die Lenkung konzentrieren. „Die Bergabfahrhilfe ist ideal, um extreme Gefälle und Anstiege zu bewältigen, und das sogar, wenn das Fahrzeug erst am Hang gestartet wird“, bestätigt Jordi Gené.

Fahrunterschiede in verschneitem und in sandigem Gelände
Neben den vielen Gemeinsamkeiten gibt es aber auch unterschiedliche Anforderungen beim Befahren von Schnee- und Wüstenlandschaften, die jeder Fahrer kennen sollte. Dazu gehört unter anderem die Beschaffenheit der Reifen. „Im Schnee benötigen wir Winterreifen, die speziell für den Einsatz bei Temperaturen von unter null Grad ausgelegt sind. Im Offroad-Gelände wie der Wüste müssen wir den Luftdruck etwas verringern, damit die Oberflächenhaftung im Sand zunimmt und mehr Traktion entsteht“, erklärt Jordi Gené.

Einen Gang hoch- oder runterschalten
Auch die Handhabung des Schaltgetriebes unterscheidet sich bei Schnee und Sand: Niedertouriges Fahren im hohen Gang erleichtert das Weiterkommen auf glatten Straßen. Dabei können Sie die Geschmeidigkeit des Motors komplett auskosten und besser auf das Fahrzeug reagieren. In den Dünen benötigt das Automobil hingegen die Kraft des hochtourigen Fahrens in niedrigen Gängen. Der Schlüssel liegt immer in der Reaktion des Motors – oder wie Jordi Gené sagt: „Im Schnee senken wir das Drehmoment, im Sand hingegen arbeitet der Motor auf Hochtouren.“

SEAT Fahrprofile für Extrakomfort
Um im anspruchsvollen Gelände sicher voranzukommen, spielen Fahrerassistenzsysteme eine wichtige Rolle. Für das Extra an Komfort haben die SEAT Ingenieure bereits verschiedene Fahrprofile entwickelt und vordefiniert. Es genügt ein Knopfdruck und alle Assistenzsysteme stellen sich automatisch auf die jeweiligen Bedingungen ein. „Der SEAT Tarraco hat den großen Vorteil, dass er über den Schneemodus und den Offroad-Modus verfügt“, erklärt Jordi Gené. „Im Schneemodus werden alle relevanten Systeme für das Fahren bei arktischen Bedingungen aktiviert, das Gleiche gilt für den Offroad-Modus, den wir in sandigem Terrain benötigen. Die Assistenzsysteme ermöglichen es, die Traktion und die Leistung des Motors zu verbessern sowie die Wirkung des Differenzials zu optimieren.“

Die Kurve kriegen
Da die Bodenhaftung auf vereisten Flächen sehr gering ist, dauern die Fahrzeugbewegungen länger an. „Wenn Sie ins Schleudern geraten oder zu schnell in eine Kurve hineinfahren, verzögert sich die Reaktion des Fahrzeugs“, erklärt Jordi Gené. „Zu Beginn einer Kurve sollten Sie daher ein wenig abbremsen, damit das Lenkrad schneller auf Ihre Befehle reagieren und das Fahrzeug die Richtung wechseln kann. In der Wüste ist der Untergrund zwar weicher, aber auch hier müssen Sie mit langsamer Geschwindigkeit in die Kurven fahren, weil die Reifen sonst durchdrehen und im Sand versinken können – und dann besteht sogar die Gefahr, dass das Fahrzeug umkippt“, warnt der Profi.


SEAT Pressekontakt

Melanie Stöckl
Leiterin Kommunikation 
T/ +49 61 50 1855 450
melanie.stoeckl@seat.de

*Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ findest du unter www.seat.de/ueber-seat/wltp-standard.html

Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet. Die zusätzliche Angabe der WLTP-Werte kann bis zu deren verpflichtender Verwendung freiwillig erfolgen. Soweit die NEFZ-Werte als Spannen angegeben werden, beziehen sie sich nicht auf ein einzelnes, individuelles Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes. Sie dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Zusatzausstattungen und Zubehör (Anbauteile, Reifenformat, usw.) können relevante Fahrzeugparameter, wie z.B. Gewicht, Rollwiderstand und Aerodynamik verändern und neben Witterungs- und Verkehrsbedingungen sowie dem individuellen Fahrverhalten den Kraftstoffverbrauch, den Stromverbrauch, die CO2-Emissionen und die Fahrleistungswerte eines Fahrzeugs beeinflussen.

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

SEAT Tarraco 
Motorisierung

Getriebe

Leistung
kW (PS)

Kraftstoffverbrauch
kombiniert (l/100km)

CO2
Emissionen
kombiniert (g/km)

CO2
Effizienzklasse

Benzinmotoren

1.5 TSI ACT

6-Gang

110 (150)

6,6

152

C

2.0 TSI 4Drive

7-Gang DSG

140 (190)

7,3

166

C

Dieselmotoren

2.0 TDI

6-Gang

110 (150)

4,9

129

A

2.0 TDI 4Drive

7-Gang DSG

110 (150)

5,6

146

B