Es werde Licht

Sicher unterwegs in der dunklen Jahreszeit

Weiterstadt,  02 November 2018

  • In Europa passieren 30 Prozent der Unfälle nachts
  • Mit LED-Scheinwerfern und Fernlichtassistenten sicher und komfortabel unterwegs
  • Korrekter Einsatz der Nebelschlussleuchte
  • Innenbeleuchtung kann ebenfalls vom Verkehr ablenken

LED-Scheinwerfer: schneller und sicherer

Die Verwendung von LED-Scheinwerfern bringt entscheidende Vorteile: „Sie reduzieren den Verbrauch, verbessern den Fahrkomfort und erhöhen zudem noch die Sicherheit“, sagt Maite París. Das Licht von LEDs ist dem natürlichen Tageslicht ähnlicher als das von Halogen-Scheinwerfern. LED-Scheinwerfer reagieren zudem rund 150 Millisekunden schneller als herkömmliche Scheinwerfer – bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h erreichen die LED‘s eines Bremslichts demnach umgerechnet ganze fünf Meter früher ihre volle Helligkeit. Darüber hinaus sind LEDs so konzipiert, dass sie die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs überstehen und nicht ausgewechselt werden müssen.

Nebelleuchten einschalten

Autofahrer machen häufig den Fehler, die Nebelschlussleuchte an Tagen mit nur leichten Sichtbehinderungen wie leichtem Regen einzuschalten. Die Expertin weist darauf hin, „dass die Nebelschlussleuchte auch nach dem Gesetz nur dann eingeschaltet werden darf, wenn es zu Sichtbehinderungen kommt, beispielsweise bei Starkregen oder dichtem Nebel mit Sichtweiten von unter 50 Metern“. Durch den falschen Einsatz der Nebelschlussleuchte können andere Verkehrsteilnehmer geblendet werden. „Ist Ihr Fahrzeug vorne mit Nebelscheinwerfern ausgestattet, dürfen Sie diese nutzen, wenn die Sicht schlecht ist, zum Beispiel aufgrund von sehr starkem Regen, Nebel oder auch bei starkem Schneefall.“

Stört unterschwellig

„Obwohl die Nutzung der Innenbeleuchtung während der Fahrt an sich nicht verboten ist, sollten Sie sie nicht dauerhaft eingeschaltet lassen, damit Sie sich voll und ganz auf die Straße konzentrieren können“, erklärt Maite París und vergleicht das mit einem Kinobesuch: „Den Film auf der Leinwand sehen wir am besten, wenn der Raum möglichst dunkel ist.“

 

Weitere Informationen:
Melanie Stöckl
Leiterin Kommunikation
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