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Fahrerassistenzsysteme: sicher ist sicher

Martorell/Weiterstadt, 19 October 2020

  • Mehr Sicherheit und sogar mehr Komfort beim Fahren
  • Neue Systeme verhindern jährlich tausende Unfälle
  • Einige SEAT Modelle gelten als besonders sicher

Moderne Fahrzeuge sind längst nicht mehr reine Fortbewegungsmittel, die uns von A nach B bringen; inzwischen steht auch das Fahrerlebnis im Mittelpunkt. Manche Funktionen wie ergonomische Sitze oder das Infotainment-System fallen dem Fahrer, beziehungsweise anderen Insassen sofort auf. Andere leisten unbemerkt im Hintergrund ihre wertvolle Arbeit und kommen manchmal erst im Ernstfall zum Vorschein.

Dazu zählen die fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme (FAS), die einerseits das Fahren in alltäglichen Verkehrssituationen erleichtern und andererseits in Notfällen eingreifen, um die Insassen bestmöglich zu schützen. Die Europäische Kommission schätzt, dass solche FAS zwischen 2020 und 2030 mehr als 10.500 Leben retten könnten. Der neue SEAT Ateca beispielsweise verfügt über mehrere hochmoderne Fahrerassistenzsysteme, die ihn zu einem der sichersten Fahrzeuge seiner Klasse machen.

Der SEAT Ateca eines der sichersten Fahrzeuge in seinem Segment – auch dank seiner fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme 

Sicherheit am Steuer

2018 veröffentlichte die Europäische Beobachtungsstelle für die Straßenverkehrssicherheit (ERSO) einen Bericht, wonach zwischen 40 und 60 Prozent der Fahrer in der Europäischen Union die Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreiten. Dabei kann schon ein geringfügig langsamere Fahrgeschwindigkeit die Schwere eines Verkehrsunfalls deutlich verringern. Die meisten Unfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen – Assistenzsysteme, die „mitdenken und mitlenken“, können also einen großen Beitrag zur Sicherheit im Straßenverkehr leisten. Das entbindet selbstverständlich den Fahrer nicht von seinen Pflichten.

Begrüßungslicht des SEAT Ateca: Immer mehr Autos bieten ihren Insassen Komfort- und Infotainment-Ausstattung

Entspannt unterwegs

Für eine sichere Fahrweise müssen die Gegebenheiten der jeweiligen Straße berücksichtigt und die Geschwindigkeit entsprechend angepasst werden. Der neue SEAT Ateca ist mit der Sicherheitsfunktion Travel Assist ausgestattet: Dieses fortschrittliche System nutzt Informationen, die auf Knopfdruck von der automatischen Distanzregelung ACC sowie dem Spurhalteassistenten geliefert werden, um das Fahrzeug aktiv in der Mitte der Fahrspur zu halten und die Geschwindigkeit an den Verkehrsfluss anzupassen.

„Dieses System bietet ein Höchstmaß an Komfort, weil es das Fahrzeug auch bei hoher Geschwindigkeit in der Fahrspur hält“, erklärt Marc Seguer, Leiter der Abteilung FAS bei SEAT. Zur Gewährleistung der Sicherheit und zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben muss der Fahrer dabei dennoch zu jeder Zeit mindestens eine Hand auf dem Lenkrad behalten.

Der Travel Assist im SEAT Ateca hilft dem Fahrer, die Geschwindigkeit an die jeweiligen  Straßen- und Verkehrsverhältnisse anzupassen

Ein Heim auf Rädern

Wohnmobile und Wohnwagen werden in Europa immer beliebter. Im Jahr 2019 wurden nach Angaben des europäischen Freizeitfahrzeugverbandes European Caravan Federation beispielsweise Deutschland knapp 27.000 Wohnwagen neu zugelassen. Dieser Trend hat sich in diesem Jahr sogar verstärkt: Im Juli 2020 wurden allein in Deutschland über 5.100 Wohnwagen neu angemeldet – 61 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Johannes Fleck, Leiter Produkt, Planung und Strategie bei SEAT Deutschland, hat hierfür eine Erklärung: „Autofahrer entdecken zunehmend die Vorzüge von Wohnmobilen und Wohnwagen – besonders jetzt, während der Corona-Pandemie. Denn mit diesen Fahrzeugen kann man verreisen und dabei doch „unter sich“ bleiben. Das Fahren mit großen Anhängern und Wohnwagen im Schlepptau erfordert allerdings viel Erfahrung und Geschick. Erst recht beim Rückwärtsfahren, wo man spiegelverkehrt denken muss. Der SEAT Ateca 2020 hat hierfür die ideale Lösung: das Trailer-Assist-System.“

Der Trailer Assist hilft in drei einfachen Schritten, einen Anhänger beim Rückwärtsfahren zielsicher zu steuern

Unfallverhütung

Um gefährlichen Situationen wie Sekundenschlaf vorzubeugen, ist der neue SEAT Ateca mit einem Notfallassistenten ausgestattet: Registriert das Fahrzeug, dass der Fahrer mehrere Sekunden lang keinen Kontakt mit dem Lenkrad hat, sendet es zunächst optische und akustische Warnsignale und gibt anschließend einen kurzen Bremsimpuls. Reagiert der Fahrer dann noch immer nicht, schaltet der Notfallassistent die Warnblinkanlage ein und bringt den SEAT Ateca sicher zum Stehen, ohne die Fahrspur zu verlassen. Mario Arnaldo Fernández, Präsident des spanischen Automobilclubs Automovilistas Europeos Asociados, ist von den Vorteilen solcher fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme überzeugt: „Moderne Fahrzeuge sollten grundsätzlich mit solchen Sicherheitsfunktionen ausgestattet sein. In Gefahrensituationen kann das Fahrzeug den Fahrer nicht nur rechtzeitig warnen, sondern auch aktiv eingreifen, um das Fahrzeug sicher zu steuern, wenn der Fahrer hierzu nicht imstande sein sollte.“

Der Notfallassistent schaltet sich ein, sobald der Fahrer für einige Sekunden die Hände vom Lenkrad nimmt

Kollisionsschutz

Lässt sich ein Unfall trotz aller Sicherheitsmaßnahmen nicht verhindern, steht die Unversehrtheit der Fahrzeuginsassen an oberster Stelle. Der Pre-Crash-Assistent des neuen SEAT Ateca kann eine bevorstehende Kollision erkennen und leitet entsprechende Maßnahmen ein, um die Insassen bestmöglich zu schützen. Die Bordsysteme kommunizieren in einem solchen Fall miteinander, um das Fahrzeug auf den Aufprall vorzubereiten. „Der Pre-Crash-Assistent aktiviert beispielsweise die Warnblinkanlage, strafft die vorderen Sicherheitsgurte und schließt die Fenster, um die Folgen eines Unfalls zu mindern“, erklärt Marc Seguer.

Vordere Gurte straffen, Warnblinker anschalten, Fenster schließen: Verliert der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, trifft der Pre-Crash-Assistent Vorkehrungen für eine mögliche Kollision

Autonome Fahrzeuge: die Zukunft des Automobils?

Fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme wie die des SEAT Ateca sind der erste Schritt in Richtung Autonomes Fahren. Im Moment ist dies zumindest teilweise noch Zukunftsmusik und FAS werden hauptsächlich zum Schutz und für den Komfort der Fahrzeuginsassen eingesetzt. „Wir sehen das Denken und Handeln des Fahrers als fortlaufenden Prozess, der mit dem Einsteigen beginnt und mit dem Aussteigen endet“, erklärt Marc Seguer. „Durch die Betrachtung und Analyse dieses Prozesses können wir optimale Lösungen für ein sicheres und komfortables Fahrerlebnis entwickeln.“

Natürlich denken die Entwickler der Fahrerassistenzsysteme dennoch schon einen Schritt weiter und stellen sich die Fahrzeuge der Zukunft vor: „Menschen machen Fehler, die durch moderne Technologien schon heute auf ein Minimum reduziert werden können. Die Entwicklung autonomer Fahrzeuge ist daher nur eine Frage der Zeit“, ist sich der SEAT Experte sicher.

 

SEAT Pressekontakt

Melanie Stöckl
Leiterin Kommunikation
T/ +49 61 50 1855 450
melanie.stoeckl@seat.de